Informationen zur Wasserdichtigkeit bei Uhren

 (nach DIN 8310, DIN 8306 und ISO 2281)

Kennzeichnung Gebrauchshinweise
Gehäuseboden Zifferblatt Waschen, Regenspritzer Duschen Baden Schwimmen Gerätetauchen
nein nein nein nein nein nein nein
wasserrestistent, 3 bar nein ja nein nein nein nein
wasserrestistent, 5 bar 50 m ja ja ja nein nein
wasserresistent, 10 bar 100 m ja ja ja ja nein
wasserrestistent, 20 bar 200 m ja ja ja ja ja

Wasserdichtheit ist keine bleibende Eigenschaft; sie sollte jährlich und insbesondere vor besonderen Belastungen überprüft werden, da die eingebauten Dichtelemente in ihrer Funktion und im alltäglichen Gebrauch nachlassen. Uhrengehäuse sind passgenau aus mehreren Materialien zusammengefügt, sie bei Temperaturschwankungen unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten haben können. Beim Batteriewechsel ist es deshalb wichtig, die Gebrauchseigenschaften von Uhren und die Dichtungen zu überpüfen und ggf. zu erneuern.

Um die Wasserdichtheit dennoch zu gewährleisten, giobt es spezielle Konstruktionen mit eingearbeiteten Dichtungen. Diese unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess. Sie werden u.a. von Schweiß und Säuren angegriffen.. DIN 8310, DIN 8306 und ISO 2281 regeln Kriterien und Druckverhältnisse für Uhrenkonstruktionen. Die Widerstandsfähigkeit in bar angegeben und auf dem Gehäuseboden bzw. Zifferblatt vermerkt.

Als "wassergeschützt"/"wasserrestistent" gem. DIN 8310 werden Uhrengehäuse bezeichnet, die widerstandsfähig sind gegen Schweiß, Wassertropfen, Regen usw. Sie müssen, in Wasser eingetaucht, über 30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1m ohne Eindringen von Wasser überstehen. Diese Uhren sind für den normalen, täglichen Gebrauch bis 3  bar lt. o.a. Tabelle bewstimmt und dürfen nicht unter Bedingungen verwendet werden, bei denen Wasserdurck und Temperaturen erheblich variieren.

Zum Duschen, Baden, Schwimmen oder Tauchen müssen die Uhrengehäuse wesentlich widerstandsfähiger sein und speziellen Prüfkriterien genügen (DIN 8306). Diese Uhren müssen zusätzliche Angaben auf dem Gehäuseboden oder auf dem Zifferblatt haben (z.B. 10 bar). Diese zusätzliche Angabe des Prüfdruckes darf nicht mit der Tauchtiefe verwechselt werden. Ein Prüfdruck (Überdruck) von "5 bar" wird z.B. in 50m Wassertiefe erreicht.